Am Donnerstag, den 19. September 2013, verlegte der Künstler Gunter Demnig an der Buschkrugallee 21–23 vier Steine für die jüdische Familie Wittenberg. Gleich neben ihrer Wohnung befand sich ihr Geschäft und das Lager der Baumaterialienhandlung, bevor es 1938 durch die Nationalsozialisten „arisiert“ wurde.

 

Benno Wittenberg und seine Frau Hedwig flohen daraufhin nach Prag und wurden 1941 zunächst nach Theresienstadt, im Jahr darauf ins Ghetto Piaski deportiert, wo sich ihre Spuren verlieren.

 

Ihren Söhnen Erwin und Siegfried, beide zuvor im Geschäft der Eltern tätig, gelang die Flucht jeweils von Prag nach England bzw. Palästina, wo sie überleben konnten.

Pressemitteilung vom 13.09.2013 auf www.berlin.de